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Seefeld ist erst im 12. Jh. n. Chr. Durch das Schloss Seefeld, das am Schlossberg Richtung Scharnitz steht, das erste Mal erwähnt worden. Ein kleines Kirchlein dürfte zu dieser Zeit im Zentrum von Seefeld gestanden haben.

Erst als sich das Hostienwunder 1384 mit Oswald Milser zutrug, begann man mit dem Erbau unserer gotischen Kirche. Friedl mit der leeren Tasche begann mit dem Bau der Kirche, welche vor allem durch seinem Sohn Siegmund der Münzreiche fertig gestellt wurde. 
Ab diesem Zeitpunkt, Dank der neuen gotischen Kirche, wurde Seefeld ein beliebtes Wallfahrtsziel. Wir sprechen somit von über 600 Jahren Tourismus in Seefeld.

Als Konsequenz des starken Zulaufes,  wurde 1913 die Eisenbahnstrecke nach Seefeld fertig gestellt. Dadurch ist nun Seefeld bis dato mit dem Zug problemlos über München und Innsbruck erreichbar. Damals gab es aber nur im Sommer Tourismus. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich der Winter Tourismus jedoch sehr schnell, welcher bis heute den dominierenden Tourismus in der Olympiaregion darstellt. Durch den Kahlschlag des Gschwandtkopfes und der Rosshütte hatte Seefeld ein neues Standbein und konnte somit einen attraktiven Alpinskitourismus anbieten. Durch den Rennläufer Toni Seelos wurde die Bekanntheit für den Wintersport natürlich immens bestärkt. Auch durch die zwei Olympiaden 1964, 1976 und nun auch die Jugendolympiade 2012 war Seefeld immer wieder in aller Munde. Die nordische WM 1985 und 2019, welche in Seefeld/Innsbruck ausgetragen wurde, trug einen willkommenen Beitrag zur Bekanntheit der Region bei.

Wenn man hier aufgewachsen ist, hat(te) man noch öfter die Möglichkeit den ALTEN Einheimischen bei ihren Erzählungen über „domols“ zuzuhören. Zu Weihnachten mussten Eltern und Kinder aus ihren Schlafzimmern ausziehen, da jedes Bett vermietet wurde. Alte Seefelder erzählen noch wie sie mit einem Karren auf die „Gäst“ gewartet haben. Das Trinkgeld hat sich immer gelohnt. Wenn der Bäcker durch das Dorf fuhr, wusste jeder, jetzt ist wieder Saison!

Die Ampel in Seefeld. Sicher können sich unsere alten Stammgäste, die schon seit Jahrzenten bei uns zu Gast sind, an diese Ampel erinnern. Zwischen der „Tiroler Weinstube“ und dem Hotel „Krumers Post“ hing dieser Leuchtkasten, damals natürlich sehr modern.